Ryanair zieht sich weiter zurück – Regierung schaut tatenlos zu!

Hohe Kosten, Steuern und Bürokratie vertreiben Unternehmen aus Österreich.

Die Entscheidung von Ryanair, im Sommerflugplan fünf Flugzeuge vom Flughafen Wien-Schwechat abzuziehen, neun Strecken zu streichen und rund eine Million Sitzplätze zu reduzieren, ist ein weiteres deutliches Alarmsignal für den Wirtschaftsstandort Österreich. Die Begründung ist eindeutig: zu hohe Kosten und eine verfehlte Standortpolitik! Genau davor warnen Unternehmer und die Freiheitliche Wirtschaft seit Jahren.

Während andere Länder ihre Standorte gezielt attraktiver machen, verteuert die Bundesregierung Österreich systematisch – mit hohen Steuern und Abgaben, zusätzlichen Gebühren, einer Ticketabgabe, steigenden Lohnnebenkosten und einer aufgeblähten Verwaltung. Dass ein internationaler Konzern wie Ryanair Investitionen und Kapazitäten abzieht, ist kein Einzelfall, sondern die logische Folge einer wirtschaftsfeindlichen Standortpolitik.

Besonders problematisch ist die Signalwirkung: Weniger Flugverbindungen bedeuten weniger Wettbewerb, höhere Preise und massive Nachteile für Tourismus, Handel und Exportwirtschaft. Der Schaden reicht weit über die Luftfahrt hinaus. Wer Mobilität verteuert und Infrastruktur schwächt, schwächt den gesamten Wirtschaftsstandort.

Statt gegenzusteuern, wächst der Staatsapparat weiter. Reformen bleiben aus, Entbürokratisierung erschöpft sich in Ankündigungen. Bezahlt wird das alles von Unternehmern und Leistungsträgern, die immer stärker unter Druck geraten.

Die Freiheitliche Wirtschaft fordert daher eine klare Kehrtwende: weniger Staat, weniger Abgaben und weniger Bürokratie. Österreich muss wieder leistbar, effizient und investitionsfreundlich werden – sonst werden weitere Unternehmen dem Standort den Rücken kehren.

Bundesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft, Matthias Krenn dazu: „Wenn selbst Ryanair feststellt, dass Österreich zu teuer ist, dann ist das ein politisches Totalversagen. Die Bundesregierung vertreibt Investoren mit Bürokratie, Abgaben und Kostenexplosionen. Was es jetzt braucht, sind echte Reformen, eine Entlastung der Betriebe und eine klare Standortpolitik – sonst verliert Österreich weiter an Wettbewerbsfähigkeit.“