Freiheitliche Wirtschaft startet Petition für eine moderne, freiwillige und transparente Wirtschaftskammer.
Die Freiheitliche Wirtschaft (FW) hat die Petition „Pflichtmitgliedschaft beenden – Kammer reformieren“ gestartet, um den über Jahrzehnte gewachsenen Machtstrukturen und dem aufgeblähten Apparat in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) endlich entgegenzutreten. In einer Phase wirtschaftlicher Unsicherheit und steigender Belastungen für Unternehmen braucht es eine Interessenvertretung, die verlässlich arbeitet, Verantwortung übernimmt und sich auf ihre Kernaufgabe konzentriert: Leistung für die Unternehmer statt Versorgungsposten für Funktionäre.
Die Petition fordert vier zentrale Reformschritte:
- Abschaffung der Pflichtmitgliedschaft – Unternehmer sollen selbst entscheiden, ob sie Teil der Kammer sein wollen.
- Volle Transparenz über Budgets, Entschädigungen, Beteiligungen und Inseratenvolumen.
- Direkte und faire Wahlen von Wirtschaftsparlament und WKÖ-Präsident statt intransparenter Besetzungen.
- Strukturreform der WKÖ – weniger Bürokratie, weniger Posten, mehr Leistung.
Darüber hinaus fordert die Freiheitliche Wirtschaft einen Wachstumsfonds aus Kammer-Rücklagen, die sich laut Schätzungen auf bis zu zwei Milliarden Euro belaufen. Diese Mittel sollen nicht länger ungenutzt liegen, sondern Innovationen, Investitionen und Betriebe stärken.
FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler betont: „Wir wollen eine Wirtschaftskammer, die freiwillig, transparent und demokratisch ist. Zwangsbeiträge und intransparente Strukturen haben in einem modernen Wirtschaftsstandort keinen Platz. Wir setzen auf Leistung, Verantwortung und echte Veränderung – die Kammer muss wieder das werden, was sie laut Gesetz sein soll: ein Sprachrohr und Servicedienstleister der Unternehmer, nicht ein Machtinstrument für Spitzenfunktionäre.“