Freiheitliche Wirtschaft warnt vor falscher Euphorie: Wachstum aus Staatsausgaben statt aus echter Wirtschaftskraft – Betriebe brauchen Entlastung und Perspektive.
„Natürlich klingt ein Plus von 0,3 % auf den ersten Blick erfreulich – aber ehrlich gesagt: Das ist kein Aufschwung, das ist ein statistischer Schönwettereffekt“, stellt FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler klar. „Dieses Wachstum kommt fast ausschließlich aus der öffentlichen Verwaltung, Bildung und Gesundheit. Mit anderen Worten – aus höheren Staatsausgaben, die von den Unternehmern & Leistungsträgern bezahlt werden müssen. Die private Wirtschaft, die unser Land trägt, steckt hingegen weiter in der Rezession.“
Die Freiheitliche Wirtschaft betont: Ein stabiles Österreich kann es nur mit echter Wertschöpfung, Investitionen und Arbeitsplätzen geben – nicht durch ein künstliches Aufblasen des Staatssektors. „Solange Industrie, Handel, Tourismus und EPU unter Bürokratie, Steuern und lähmenden Auflagen leiden, bleibt das BIP-Wachstum ein Zahlen-Trugbild“, so der Generalsekretär.
Die Forderungen der FW:
- Bürokratieabbau statt neuer Vorschriften.
- Echter Zugang zu Finanzierung statt EU-Blockaden.
- Steuersenkungen statt Belastungsexplosion.
- Standortpolitik mit Zukunft statt bloßer Umverteilung.
„Für mich ist klar: Leistung muss sich wieder lohnen! Österreich braucht keine Kosmetikzahlen, sondern eine Wirtschaftspolitik, die Wachstum ermöglicht. Unternehmer schaffen Jobs und Wohlstand – nicht die Ausgabenexplosion im Staatsapparat“, so Langthaler abschließend.