FW-Langthaler: Industriestrategie in der Warteschleife – Regierung versagt bei Standortpolitik!

Während andere Länder längst handeln, verliert Österreich täglich Industriearbeitsplätze.

Die Freiheitliche Wirtschaft (FW) übt scharfe Kritik an der Bundesregierung, die ihre angekündigte Industriestrategie weiterhin nicht vorlegt.

Laut einem Bericht im KURIER („Wie Regierung und Sozialpartner die Industrie im Land halten wollen“) soll ein Konzept zur Stärkung des Standorts erst im Herbst präsentiert werden – viel zu spät angesichts der massiven wirtschaftlichen Herausforderungen.

„Die Bundesregierung glänzt einmal mehr mit Ankündigungen statt Taten. In Deutschland, Frankreich oder Italien werden Industriepakete längst umgesetzt – in Österreich setzen Regierung und Sozialpartner sich lediglich mit Überschriften auseinander. Die Industrie wandert ab, die Regierung schaut zu. Wegen Rekord-Energiepreisen, wachsender Bürokratie und internationaler Konkurrenz verlieren heimische Unternehmen an Boden. Produktionsverlagerungen ins Ausland häufen sich. Wir warnen davor, dass ohne rasche Maßnahmen tausende Arbeitsplätze und ganze Wertschöpfungsketten gefährdet sind.“, merkt Reinhard Langthaler, Generalsekretär der Freiheitlichen Wirtschaft, an.

„Während die Regierung in endlosen Dialogforen verharrt, trifft die Realität die Industrie mit voller Wucht. Österreich braucht jetzt steuerliche Entlastung, günstige Energie, und Investitionssicherheit – keine weiteren Papiertiger“, so Langthaler abschließend.