Ohne Kapital keine Innovation, ohne Finanzierung kein Wachstum. Doch in Österreich ist der Zugang zu Geld für Betriebe so schwer wie selten zuvor. Obwohl die KIM-Verordnung mit Juni 2025 ausgelaufen ist, haben die Banken ihre restriktiven Kreditrichtlinien beibehalten. Unternehmer berichten, dass selbst wirtschaftlich solide Projekte abgelehnt werden, weil Eigenmittelquoten und Bonitätskriterien überzogen streng ausgelegt werden. Damit werden Investitionen verhindert, Arbeitsplätze gefährdet und die Wettbewerbsfähigkeit geschwächt.
Besonders Klein- und Mittelbetriebe sowie Jungunternehmer stehen vor verschlossenen Türen: Sie verfügen oft nicht über die hohen Eigenmittel, die Banken verlangen, und finden am Kapitalmarkt kaum Zugang. Während Konzerne international günstig Kapital aufnehmen können, kämpfen heimische Betriebe mit einer Kreditpolitik, die von Misstrauen geprägt ist. Das Ergebnis: Investitionen bleiben aus, Innovationen werden gebremst und der Standort Österreich verliert an Dynamik.
Anstatt Unternehmern den Weg zu erleichtern, reagiert die Politik mit noch mehr Regulierung – von EU-Taxonomie über ESG-Auflagen bis hin zu überbordender Dokumentationspflicht. Damit werden nicht nur Banken gehemmt, sondern auch Investoren abgeschreckt.
Die Freiheitliche Wirtschaft setzt sich für einen Finanzierungsstandort ein, der Unternehmertum ermöglicht statt verhindert. Investitionen sind die Grundlage für Wachstum, Innovation und Arbeitsplätze. Österreich braucht endlich Rahmenbedingungen, die Betrieben Kapital verschaffen – nicht jene, die sie vom Markt ausschließen.