Der Fachkräftemangel ist eine der größten Herausforderungen für den Standort Österreich. Immer mehr Betriebe finden keine passenden Mitarbeiter, Lehrstellen bleiben unbesetzt und Aufträge können nicht mehr in vollem Umfang abgewickelt werden. Damit droht nicht nur ein Stillstand, sondern ein massiver Verlust an Wettbewerbsfähigkeit.
Die Ursachen sind vielfältig: Ein Bildungssystem, das zu oft an der Praxis vorbeigeht. Eine Steuer- und Abgabenlast, die Mehrarbeit unattraktiv macht. Ein Pensionssystem, das Menschen zu früh aus dem Erwerbsleben drängt. Und eine Migrationspolitik, die falsche Anreize setzt und statt gezielter Fachkräfte oft unqualifizierte Zuwanderung bringt.
Während andere Länder gezielt in Ausbildung investieren und Leistung belohnen, schafft Österreich immer neue Hürden. Überstunden sind nur befristet steuerbefreit, Lehrberufe werden gesellschaftlich abgewertet und Meister- sowie Handwerksausbildungen zu wenig gefördert. Dabei sind gerade Handwerk, Gewerbe und technische Berufe die Grundlage für eine starke Wirtschaft und sichere Arbeitsplätze.
Die Freiheitliche Wirtschaft kämpft für einen Arbeitsmarkt, in dem Leistung wieder zählt und Ausbildung die Basis für Wohlstand ist. Fachkräftesicherung heißt: Anreize für Mehrarbeit, Aufwertung des Handwerks und gezielte Qualifizierung. Nur so können Betriebe wachsen, Innovationen entstehen und Arbeitsplätze gesichert werden.