Digitalisierung sollte Betriebe entlasten, Abläufe vereinfachen und Zeit sparen. In Österreich passiert aber oft das Gegenteil: Aus digitalen Werkzeugen werden zusätzliche Belastungen, die den Unternehmern mehr Bürokratie und Kosten aufbürden. Die Registrierkassenpflicht ist das Paradebeispiel dafür – anstatt Klarheit und Vereinfachung brachte sie Misstrauen, aufwendige Nachrüstungen und hohe Strafen.
Auch bei Melde- und Berichtspflichten setzt die Regierung auf digitale Kontrolle statt auf Entlastung. Unternehmer müssen Daten mehrfach in unterschiedliche Systeme eintragen, obwohl moderne IT längst die Möglichkeit böte, diese Informationen zentral und effizient zu verarbeiten. Statt den Unternehmern zu helfen, wird Digitalisierung zur Schikane.
Während in anderen Ländern One-Stop-Shops Realität sind, kämpfen Österreichs Betriebe mit einem Wirrwarr an Zuständigkeiten und inkompatiblen Plattformen. Digitalisierung darf nicht zum verlängerten Arm der Bürokratie werden, sondern muss echte Freiheit schaffen.
Die Freiheitliche Wirtschaft kämpft für eine Digitalisierung mit Hausverstand. Digitale Systeme sollen Unternehmern Zeit und Kosten sparen, damit sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können: Arbeit, Innovation und Verantwortung. Österreich braucht einen Kurswechsel – weg von digitalen Schikanen, hin zu echter Entlastung.